Horst Evers: Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex

In Berlin lebt der wohl charmanteste Geschichtenerzähler unter den Kabarettisten. Horst Evers war wieder unterwegs und hat sein Publikum mit seinen Alltagsbeobachtungen von der Fahrscheinkontrolle über den Wolf bis hin zum unvermeidbaren Berliner Flughafen grandios unterhalten. Für Fans des gebürtigen Niedersachsen und solche, die es noch werden wollen, ist bei WortArt sein aktuelles Programm mit dem vielsagenden Titel Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex erschienen. Den subtilen Humor des stets im roten Hemd auftretenden Evers kann man nur wage beschreiben. Man muss ihn erlebt haben. Hier ein kleiner Ausschnitt aus einem seiner früheren Programme, eine Geschichte mit dem Titel „Monika“:

Neben seiner Tätigkeit als Kabarettist ist Evers in den letzten drei Jahren auch als Autor in Erscheinung getreten, wobei der Humor auch in seinen beiden bisher erschienenen Büchern nicht zu kurz kommt. Nach dem herrlich absurden Kriminalroman Der König von Berlin ist das Buch Alles außer irdisch noch eine Spur skuriler und fantastischer (im wahrsten Sinne des Wortes) geworden. Es handelt von einer ganz außergewöhnlichen außerirdischen Spezies, die im Grunde genommen schon mitten unter uns lebt, von der wir bisher aber noch keine Notiz genommen haben. Beide Bücher sollte man auf jeden Fall in seinem Bücherregal haben, wenn man Spaß an absurden Geschichten hat.

Hinterlasse einen Kommentar